Die italienische Scuderia Ferrari hat ihre Vormachtstellung auch in der Nachmittagssession des WEC-Prologs auf heimischem Boden in Imola erfolgreich verteidigt. Antonio Fuoco übernahm die Führung von seinem Teamkollegen Antonio Giovinazzi und setzte mit einer Zeit von 1:31.177 Minuten die Bestmarke für den Tagesabschluss des Vorsaisontests.
Der amtierende Weltmeister-Rennstall zeigte sich vor dem Saisonauftakt am kommenden Wochenende in beeindruckender Verfassung, musste jedoch feststellen, dass die Konkurrenz deutlich näher herangerückt ist. Während am Morgen noch über eine Sekunde Vorsprung auf den nächsten Verfolger bestand, schmolz dieser Abstand am Nachmittag auf nur noch wenige Zehntel zusammen.
Robert Kubica im zweiten AF Corse-Ferrari folgte nur 0,126 Sekunden hinter Fuoco, gefolgt von Giovinazzi auf Position drei. BMW M Team WRT mit Robin Frijns am Steuer reduzierte den Rückstand von über 1,3 Sekunden am Morgen auf nur noch 0,532 Sekunden und unterstrich damit die wachsende Konkurrenzfähigkeit der deutschen Marke.
In der LMGT3-Klasse sorgte der Italiener Mattia Drudi im Aston Martin Vantage von Heart of Racing Team für Furore und eroberte die Spitzenposition. Das Feld erwies sich als außergewöhnlich ausgeglichen – die ersten fünf Fahrzeuge trennten lediglich 0,178 Sekunden, was einen spannenden Kampf in dieser Kategorie verspricht.
Am Freitag beginnt das offizielle Rennwochenende mit dem freien Training, bevor am Samstag das entscheidende Qualifying mit der Hyperpole-Session ansteht. Das sechsstündige Rennen startet am Sonntag um 13:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit.