Mick Schumacher hat seinen ersten offiziellen Schritt in die IndyCar-Serie erfolgreich gemeistert. Bei den Tests auf dem Phoenix International Raceway sammelte der Deutsche erste wertvolle Erfahrungen im Oval-Racing und zeigte dabei durchaus respektable Leistungen. In der speziell für Rookies reservierten Session erreichte Schumacher den dritten Platz, was für einen Neueinsteiger in dieser anspruchsvollen Rennserie ein solider Start ist.
Am ersten gemeinsamen Testtag mit allen Stammfahrern der Serie konnte sich Schumacher erstmals ein direktes Bild von der Konkurrenz machen. Während das Penske-Team die Zeitenliste anführte, fuhr der 25-Jährige eine konstante Performance und sammelte wichtige Daten für sein McLaren-Team. Bemerkenswert dabei: Schumacher verzichtete bewusst auf den im Oval-Racing üblichen Windschatten und setzte auf eigenständige Rundenzeiten, was seine wahre Pace besser widerspiegelte.
Trotz der positiven ersten Eindrücke zeigt sich Schumacher noch nicht vollends zufrieden mit seiner Position. Der ehemalige Formel-1-Pilot strebt nach mehr und möchte sich nicht mit dem Status als Rookie zufriedengeben. Seine Ambitionen sind klar erkennbar – er will schnellstmöglich zu den Spitzenfahrern aufschließen und regelmäßig um die vorderen Plätze kämpfen.
Das IndyCar-Feld 2026 umfasst 25 Stammfahrer, wobei Schumacher einer von nur drei Rookies ist. In 18 Rennen wird er sich gegen erfahrene Konkurrenten behaupten müssen, die teilweise seit Jahren in der Serie aktiv sind. Die ersten Testfahrten haben jedoch gezeigt, dass sich Schumacher gut an die Besonderheiten des amerikanischen Motorsports anpassen kann und durchaus das Potenzial hat, schon in seiner ersten Saison für Überraschungen zu sorgen.