Barcelona sichert sich Formel-1-Zukunft im Rotationsverfahren mit Spa
Der Circuit de Barcelona-Catalunya bleibt bis 2032 im F1-Kalender, teilt sich den Platz aber künftig mit Spa-Francorchamps. Das Rennen wird in Barcelona-Catalunya Grand Prix umbenannt.
16. Februar 2026 | Autor: Sören Pröpper
Die Formel 1 hat die langfristige Zukunft zweier traditioneller Rennstrecken gesichert: Der Circuit de Barcelona-Catalunya erhält einen neuen Vertrag bis 2032, wird aber künftig in einem Rotationssystem mit dem belgischen Grand Prix in Spa-Francorchamps ausgetragen. Diese Lösung beendet monatelange Spekulationen über das Schicksal beider Traditionsrennstrecken, die unter dem Druck standen, ihre veralteten Anlagen zu modernisieren.
Nach dem bereits geplanten Rennen 2026 wird Barcelona in den Jahren 2028, 2030 und 2032 wieder im Kalender stehen, während Spa-Francorchamps die Rennen 2027, 2029 und 2031 ausrichtet. Gleichzeitig erhält das katalanische Rennen einen neuen Namen: Aus dem Spanish Grand Prix wird der Barcelona-Catalunya Grand Prix, da der offizielle Spanien-Grand-Prix künftig auf der neuen Straßenstrecke in Madrid stattfindet.
Die katalanische Rennstrecke stand zuletzt erheblich unter Druck, da ihre Infrastruktur als veraltet galt und umfangreiche Investitionen nötig waren, um den Platz im F1-Kalender zu sichern. Der Circuit de Barcelona-Catalunya ist seit 1991 fester Bestandteil der Formel-1-Weltmeisterschaft und gilt als wichtiger Testort für die Teams aufgrund seiner vielfältigen Kurvencharakteristik.
Das Rotationsmodell spiegelt den wachsenden Druck auf traditionelle europäische Rennstrecken wider, da die Formel 1 verstärkt auf lukrative neue Märkte setzt. Mit dieser Lösung können beide historischen Austragungsorte ihre Zukunft sichern, auch wenn sie auf die jährliche Präsenz im Kalender verzichten müssen. Für 2027 bleibt damit noch ein Rennplatz im F1-Kalender offen, da weder Barcelona noch das neue Madrid-Rennen stattfinden wird.
Muss ich erst selbst eine Änderung herbeiführen?